Mittelbereichsradarsensor
Fernbereichsradarsensor
Mit dem Mittelbereichsradarsensor (Mid-Range Radar Sensor, MRR) erweitert Bosch sein Portfolio im Bereich der Radarsensorik. Er basiert auf der Entwicklungs- und Fertigungserfahrung von drei Radar-Generationen und zeichnet sich insbesondere durch ein kostengünstiges und skalierbares Design aus.
Bosch entwickelt den MRR als Front- und Heckvariante. Er ist die Basis für eine Vielzahl an Sicherheits- und Komfortfunktionen, die zunehmend auch in der Mittel- und Kompaktklasse zu attraktiven Preisen angeboten werden können. Die Frontvariante des MRR eignet sich z.B. für die Realisierung des Vorausschauenden Notbremssystems oder Adaptive Cruise Control (ACC). Die Heckvariante MRR rear ermöglicht unter anderem den Spurwechselassistenten oder die Querverkehrswarnung.
Der MRR nutzt das weltweit dauerhaft für Automobilanwendungen freigegebene Frequenzband von 76–77 GHz. Damit eignet sich der Radarsensor insbesondere für globale Fahrzeugplattformen. Das Antennendesign ermöglicht eine Reichweite bis zu 160 m (MRR) bzw. 100 m (MRR rear) und einen Öffnungswinkel von bis zu 45 Grad (MRR) bzw. 150 Grad (MRR rear).
Der Fernbereichsradarsensor LRR3 erkennt Objekte und misst deren Geschwindigkeit und Position im Vergleich zur Bewegung des Radarfahrzeugs. Der LRR3 arbeitet in dem weltweit dauerhaft für Automobilanwendungen freigegebenen Frequenzband von 76–77 GH. Das moderne Antennendesign ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 m mit einem Öffnungswinkel bis zu 30 Grad. Dieser kann durch die Anpassung der Linsengeometrie kundenindividuell auf 45 Grad erweitert werden.
Der LRR3 ist das Herzstück von Assistenzsystemen, wie dem Vorausschauenden Notbremssystem oder Adaptive Cruise Control (ACC). Das kostengünstige Sensordesign erlaubt die Nutzung in allen Fahrzeugsegmenten. Erweiterte Fahrerassistenzsysteme mit einer auf mehreren Sensoren basierten Konfiguration (komplementär oder redundant) werden wirtschaftlich realisierbar.